SCHOOL OF CHRIST DEUTSCHLAND
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B.H.Clendennen

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Bert, so wie er bekannt war, wurde 1922 in einer großen, armen Familie in Texas, USA, geboren. Seine Mutter hat ihm erzählt, dass er in seinen jungen Jahren seine Freunde um sich herum versammelte, um zu ihnen zu predigten. Auch wenn er keine Schriftstellen kannte, ahmte er das nach, was er zuvor gesehen hatte. Er konnte sich nicht daran erinnern, dass in seinen Jugendjahren und Anfang seiner 20er Jahre, jemals ein Prediger zu ihm kam und ihn deutlich mit der Notwenigkeit zur Buße und zur Errettung in Christus herausforderte. Er war kein Atheist, jedoch wusste er nichts über Gott und hatte niemals die Bibel gelesen. Auch wenn er in einem Land lebte, in dem es an jeder Straßenecke eine Kirche gab, dauerte es 27 Jahre, bis er mit der Kraft des Evangeliums konfrontiert wurde.

1940 schloss er die Schule ab, ein Jahr später wurde Pearl Harbour bombardiert, was Amerika in den Zweiten Weltkrieg involvierte. Dadurch trat Bert unmittelbar der US Marine bei. Während seines Dienstes wurde er auf der Insel Pellielu im Südpazifik eingesetzt. Als sie an Land kamen, regnete es am Strand Artillerie herab; die Overhead- Bomber brachten Tod und Zerstörung. Für die nächsten 30 Monate würde er so leben. Ein Fuchsbau wurde sein Zuhause und Fischköpfe die normale Speise. Von den 11.000 Männern, mit denen er dort hinging, ging er mit nur 80 von dort wieder fort, der Rest wurde getötet oder verwundet.

Im Jahre 1946 verließ er die Marine und begann auf einer Bohrinsel zu arbeiten. In dem gleichen Jahr heiratete er Janice, und trank in den ersten Jahren ihrer Ehe sehr viel. Er versuchte aufzuhören, aber konnte es nicht. Er liebte seine Frau, aber das Trinken übte eine große Belastung auf ihre Ehe aus, manchmal sah sie ihn für 2-3 Tage nicht. Als ihr Sohn geboren wurde, war der Gedanke, dass er so aufwachsen würde wie sein Vater, zu viel für Bert und Janice. Eines Abends, als er zur Arbeit fuhr, nicht wissend ob es einen Gott gab oder nicht, betete er zu Gott, dass er es nicht zulassen würde, dass sein Sohn so aufwachsen würde wie sein Vater. Zu diesem Zeitpunkt war er gerade einmal 27 Jahre alt, fast Alkoholiker und sein Leben fiel fast auseinander.

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Während einer sechswöchige Evangelisation in Alice, Texas, fand seine Frau zurück zu Gott. Jahre zuvor begegnete sie Christus und gab sich Jesus hin, aber sie fand keine Gemeinschaft oder Ermutigung, um weiterzugehen. Der Prediger kam zu Bert und redete mit ihm und Bert sagte, dass er auch zu den Treffen kommen würde. Im Januar 1949, als das Evangelium aus Apostelgeschichte 16, 31: „Sie aber sprachen: Glaube an den Herrn Jesus Christus, so wirst du gerettet werden, du und dein Haus!“ gepredigt wurde, wurde Bert vom Heiligen Geist Gottes wiedergeboren. Als er das Treffen verließ, war er kraftvoll errettet, freigesetzt und fröhlich über die Errettung Gottes. An seinem Arbeitzplatz, auf der Bohrinsel, konnten seine Arbeitskollegen die Veränderung sehen, er wurde vom Trinken freigesetzt und sein Reden wurde verändert und geläutert.

Zwei Jahre lang suchten er und seine Frau ernsthaft die Taufe im Heiligen Geist. Bei jedem Treffen und bei jeder Gelegenheit suchten sie Gott für sein verheißenes Geschenk. Eines Abends endlich, als sie nach einem Treffen, bei dem sie am Altar beteten und ihnen die Hände aufgelegt worden waren, noch draußen in der Natur beteten, sprang Bert plötzlich auf und redete in Sprachen. Seine Hände gingen hoch, wobei eine Hand in dem Maschendraht hängen blieb. Dort hing er fest, in Sprachen redend, und konnte seine Hand nicht befreien. Als er hinunterschaute, sah er, dass seine Frau auch im Heiligen Geist getauft worden war und nun auch in Sprachen redete. Den ganzen Abend lang redeten sie in Zungen, so wie Ströme lebendigen Wassers, die aus ihrem Innersten hervorströmten.

Er las und studierte das Wort Gottes ständig. 1951 unterrichtete er in einer kleinen Sonntagsschule in seiner Gemeinde und Gott begann ihn sehr zu segnen. Im Januar 1953 fühlte er sich von Gott berufen, zu predigen. Zu diesem Zeitpunkt besaß er viel Land und verdiente reichlich Geld, aber Gott berief ihn. Er teilte seinem Chef mit, dass er seinen Job am 1. September beendet würde. Am 1. August begann er zu fasten und Gott zu suchen.

Nach 16 Tagen dachte sein Chef, dass er krank sei und sterben würde, und so schickte er ihn nach Hause. Er kehrte zurück in die Heimatstadt seiner Frau und buchte ein Hotel und blieb dort 29 Tage und 30 Nächte, ohne herauszukommen. Gott sprach zu ihm und sagte: „gehe predigen“ und sagte ihm, dass "es ihm nie an einem Ort mangeln wird, an dem er predigen kann“. Er verließ das Hotel und predigte mit seiner Frau bei einer Erweckung in Newland Texas, bei der 150 Personen zu dem Treffen kamen. Gott rettete, segnete und bewegte. Von dort an öffneten sich Türen und sie gingen in den vollzeitlichen Dienst.

Im Jahre 1967 machte er seinen ersten Besuch in Tansania, Afrika. Während er dort war, und die schreckliche Armut der Menschen sah wurde er körperlich krank. Dadurch trat er kürzer und suchte Gottes Angesicht. Er begann zu beten „ Warum willst du, dass ich sehe, wogegen ich nichts tun kann?“ Der Herr sprach zu ihm: „Die Armut, die du in den Menschen körperlich siehst, ist, was ich in meiner Gemeinde geistlich sehe, und ich habe dich dazu berufen, dagegen etwas zu tun.“ Diese Begebenheit rief in ihm ein brennendes Verlangen für die „Verlorene Gemeinde“ hervor.


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Im Jahre 1954 predigte er in einer Gemeinde, in der sich zu jeder Veranstaltung 40 Leute versammelten, die völlig unberührt waren. Dann endlich kam der Durchbruch, an diesem Abend war das Gebäude mit 400 Menschen gefüllt und die Kraft Gottes war gewaltig. Während einer Predigt in Edna Texas, im Jahre 1956, war die Gegenwart Gottes so stark und eine Erweckung kam, sodass es am Samstagabend nur noch Stehplätze gab. Einer von zehn Menschen in der Region kam, um ihn predigen zu hören. Am Samstagabend predigte er über „Jesus, der Eroberer“. Während er predigte, durchbohrte ihn ein Schmerz von der Mitte seiner Brust und verlief bis in beide Arme, er wurde taub und brach auf der Bühne zusammen, was sich später als Herzinfarkt herausstellte. Doch während er Gott suchte, wurde er geheilt und wieder aufgerichtet.

Im November 1956 berief ihn Gott in die Stadt Beaumont, Texas, um dort eine Gemeinde zu bauen. Er strich die geplanten evangelistischen Veranstaltungen und ging im Gehorsam Gott gegenüber. Andere Pfingstgemeinden und Pastoren aus dieser Gegend waren gegen sein Kommen. Er hatte große finanzielle Schwierigkeiten und hatte kein Geld, um eine Gemeinde zu gründen und zu leiten. In diesem frühen Stadium waren 25 Dollar alles, was er hatte, die Miete, die Autorechnung mussten noch bezahlt werden und er musste seine Familie ernähren. Eines Morgens stand er vier Uhr Morgens auf und ging zu dem kleinen Gebäude, das Gott zur Verfügung gestellt hatte, um dort die Gemeinde unterzubringen. Dort kämpfte er im Gebet, um die Gedanken Gottes zu erfahren. Wenn es Gottes Wille war, dort zu bleiben, dann würde er dort bleiben, aber wenn nicht, dann würde er seinen Plan ändern und die Veranstaltungen absagen. Zu dem Zeitpunkt redete Gott diese  Worte zu ihm. „Sowie ich mit Mose war, so werde ich auch mit dir sein. Ich habe dich hierher gebracht um die Botschaft von Pfingsten wiederherzustellen.“

Zu Ostern 1957 waren sie etwa 100 Leute. Ein Geist der Erweckung war von dem Tag an in der Gemeinde, an dem sie begannen. Menschen wurden errettet, mit dem Heiligen Geist erfüllt und in den Gottesdiensten geheilt. Dies ging vier Jahre lang so, doch dann verschwand die Dynamik. Er bat einen vom Heiligen Geist erfüllten  Mann zu kommen, einen seltsamen Mann, der sich mit Sünde auseinandersetzte, und als die Gemeinde umkehrte, brach eine Erweckung aus, die für fünf weitere Jahre anhielt. Einen Blick zurückwerfend auf jene Tage, erzählte mir Bruder Clendennen, dass er noch nie so eine Erweckung, wie jene der ersten zehn Jahre gesehen hatte. In jedem Jahr wurde der Oktober für Gebet und Fasten freigehalten und seit der Gründung der Gemeinde fand immer ein Gebet um 5 Uhr statt.



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In den folgenden Jahren reisten sie nach Spanien, Frankreich, Rom, Indien, Thailand und Vietnam, um das Wort Gottes zu verkünden. Damals, im Jahre 1954 hatte Gott zu ihm darüber geredet, nach Vietnam zu gehen, aber dies geschah nicht vor 1969. Als sie dort ankamen und in ein Hotel gingen, eilte ein vietnamesischer Oberster zu ihnen und sagte, dass er seit sieben Jahren nach ihm gesucht hätte. Er erklärte, dass er im Jahre 1962 eine große Last für die Errettung seines Volkes bekommen hatte und während er Gott im Gebet und mit Fasten suchte, er eine Vision hatte, in der er Clendennen sah. Gott sagte zu ihm, dass dieser Mann Erweckung zu seinem Volk bringen würde.
Er predigte zuerst in den Gemeinden und als sie ihre Türen für ihn schlossen ging er hinaus in das Stadtzentrum von Saigon wo er zu vielen Menschen predigte, teilweise 6 Uhr am Morgen. Es gab nur Stehplätze, aber viele Hunderte Menschen wurden errettet, der Heilige Geist fiel und einmal wurden 150 Menschen zugleich mit dem Heiligen Geist erfüllt. Während des Krieges (1968 - 1975) war er sieben Mal in Vietnam. Er predigte über das Radio zu ganz Saigon und Gott wirkte mächtig, Pfingsten war nach Vietnam gekommen.

1971 diente er 65000 Menschen in Zaire (heutiges Kongo). Während diesen 21 Tagen fiel die Kraft Gottes unter ihnen. 1980 wurde er eingeladen in Jugoslawien, Ungarn und Rumänien zu dienen. Jede Gemeinde war überfüllt und Menschen standen draußen in der Kälte und schauten durch die Fenster herein. 1981 kehrte er nach Bulgarien und Rumänien zurück und sah wie der Geist Gottes immer noch in den Gemeinden wehte und Wachstum hervor brachte. 
Seine Gemeinde, Victory Temple in Beaumont in Texas war seit ihrer Gründung eine missionarische Gemeinde. Aus einer 600 Mann starken Gemeinde, die sehr treu ihren Zehnten gaben, wurde das Evangelium zu der ganzen Welt gebracht.

Die Botschaft die B.H.Clendennen predigte wurde per Fernsehen in die ganze Nation gebracht. Er war einer der ersten, die Jesus Christus durch das Fernsehen in Amerika predigten. Daraus entstanden viele Evangelisationen im ganzen Land. Er predigte in einer sehr kritischen und umkämpften Zeit in der Geschichte der amerikanischen Gemeinde. In dieser Zeit stand er auf und predigte gegen ein Wohlstandsevangelium, gegen Heuchelei und jede neue Offenbarung die nicht im Wort Gottes gefunden wurde.
Er war wie eine einsame Stimme in der Wüste die gegen den Glaubensabfall der Gemeinde, der Vermischung und der Verunsicherung aufstand.

In den letzten 18 Jahren seines Lebens hat Bruder Clendennen genauso viel gearbeitet wie zuvor, um unsere Welt durch das „Schmieden eines Gefäßes der Wiederherstellung“ zu erreichen und um eine Pfingsterweckung in jeder Nation zu sehen. Die School of Christ wurde geboren.

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