SCHOOL OF CHRIST DEUTSCHLAND
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Die Entstehung der School of Christ
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Die School of Christ International hat innerhalb von 26 Jahren Prediger, Missionare, Gemeindegründer und Leiter aus über 130 Nationen ausgebildet. Gott hat diese Schule vom Nordpol bis zu den Urwäldern des Amazonas gebraucht und Menschen wurden dadurch gesegnet. 1992 wurde die Schule in Russland von B.H. Clendennen gegründet und für die nächsten 18 Jahre von ihm geleitet. Bruder Clendennen starb im Dezember 2009, aber sein Werk wächst und verbreitet sich weiter. Die Übersetzung des Materials der School of Christ in viele Sprachen, ist ein fortlaufendes Projekt. Und wir sind froh, dass es nun auch in deutsch verfügbar ist. Viele Zeugnisse und Berichte aus der ganzen  Welt gibt es unter folgendem Link: School of Christ international


Die Geschichte der School of Christ, mit Zeugnissen und Berichten aus verschiedenen Ländern.
Erzählt von Pastor Keith Malcomson, er arbeitet seit 2001 mit der School of Christ.

Im Oktober 1991 ging Pastor Clendennen auf eine Missionsreise nach Russland um zu sehen wie man diesem Land, welches 75 Jahre in Atheismus gebunden war, helfen könnte. Er wusste Gott sandte in nach Russland, und er war bereit zu gehen. Am letzten Tag seiner Reise bestätigte Gott seinen Ruf. Er diente in einer kleinen Versammlung am Rand von Moskau. Als er über das Gebet predigte zerbrach der Geist Gottes die Herzen der Versammelten. Alle Anwesenden fielen auf ihr Angesicht und begannen zu beten. Als er betete spürte er die Hand einer älteren Dame auf seiner Schulter. Sie fing an über ihn zu prophezeien und Igor, sein Dolmetscher, übersetzte für ihn folgende Worte. „Alles was du jemals erlitten hast, alles was du jemals gelernt hast und alles was du jemals getan hast, ist geschehen um dich auf das vorzubereiten was ich durch dich in diesem Land tun werde.“ Er erfuhr später, dass der Ehemann dieser Frau ein Pfingstprediger gewesen war, der vom KGB ermordet wurden war. Sie verbrachte ihre Zeit in der Gemeinde um zu beten und es war das erste Mal das sie prophezeite.

Daraufhin legte er sein Amt als Pastor in seiner Gemeinde, die er gegründete und 35 Jahre lang geleitet hatte, nieder und kehrte für 3 Wochen zurück nach Russland. Am ersten Sonntag predigte er in Moskau in einer Untergrundgemeinde zu ca. 1000 Menschen. Unter ihnen waren Leiter der Pfingstgemeinden aus dem ganzen Gebiet der ehemaligen Sowjetunion. Sie baten ihn in ihren Gemeinden zu predigen und ihrer Prediger auszubilden. Er bestellte und verteilte 30000 Neue Testaments und der Bürgermeister von Kiew bat ihn um kleine Bibeln für jeden Schüler seiner Stadt. Er wurde von einer der größten Radiostationen Russlands interviewt und erreichte so 9 Millionen Menschen und die Lokalzeitungen berichteten über seine Evangelisationen. Er predigte in vielen großen Städten mit mehreren Hunderttausend Einwohnern in welchen es keine einzige Gemeinde gab. In einer Versammlung im Kaukasus predigte er zu 1700 Menschen und 1600 Menschen kamen im Anschluss nach vorn zum Altar um gerettet zu werden. Als er sie dann verließ und sah, dass es keinen Hirten gab der die neuen Gläubigen lehrte, wusste er was Gott wollte das er tat.

All das gehörte zu Gottes Weg um die School of Christ hervorzubringen. Während dieser Zeit wurde der Gedanken einer dreimonatigen Bibelschule geboren und B.H. Clendennen erinnerte sich zurück an die Zeit des 2. Weltkrieges. Er hatte gerade die High School beendet als sich die Nachrichten über den Krieg täglich überschlugen. Kurze Zeit später meldete er sich zum Dienst bei den U.S. Marines und eine Woche später war er bereits im Ausbildungslager, den so genannten „boot camp“. In den nächsten 12 Wochen erlebte er ein sehr intensives, herausforderndes Training, bei dem es vor allem um Disziplin ging. Was tat die Army da in ihren Ausbildungscamps? Sie verwandelten junge Männer die frisch aus der Schule, aus der Stadt oder vom Land kamen in Krieger. Und sie taten das alles innerhalb von 12 Wochen. Dies wurde zum Vorbild für die School of Christ.

Im Februar 1992 war er wieder einmal zurück in Russland, predigte und suchte nach einem passenden Gebäude. Am 21. September zog Pastor Clendennen mit seiner Frau entgültig nach Russland und bereitete sich auf den Start der ersten Bibelschule vor. Im Oktober begannen die ersten 102 Studenten aus ganz Russland und der Ukraine ihre Kurzbibelschule an dem „International Pentecostal Bible College of Moscow“. Die Studenten kamen zur Schule und die nächsten drei Monate verließen sie die Schule nur im Notfall. Drei Monate lang gaben sie sich dem Gebet und dem Wort Gottes hin. Sie begannen den Tag bevor die Sonne aufging mit Gebet und genauso beendeten sie ihn auch. Beten lernt man nur durch Gebet! Ohne Gebet bleibt jede Bibelschule nur Theorie. Nach drei Monaten absolvierten die 100 Studenten ihren Abschluss und wurden in die Städte und Dörfer gesandt um neue Gemeinden zu gründen.

Diese Studenten waren schwanger mit dem Leben Gottes in ihnen, sie gingen hinaus in die Gesellschaft und neues Leben wurde geboren; Menschen wurden errettet, Kranke wurden gesund, Dämonen wurden ausgetrieben und viele wurden mit dem Heiligen Geist erfüllt. Zwei Jahre später warnten die Leiter der Russisch orthodoxen Kirche über das Radio vor Pastor Clendennen, sie nannten ihn den „gefährlichsten Mann in ganz Russland“. Tausende neue Gemeinden wurden in den nächsten Jahren im ganzen Land geboren. Anfangs dachte er die Schule sei nur für Russland und er würde die nächsten Jahre damit verbringen sich selbst in dieses Land zu investieren, aber schon nach kurzem wuchs die Schule darüber hinaus.

Zuerst ging es nach Südamerika, dann nach China und heute gibt es die Schule in über 150 Ländern dieser Welt und Zehntausende Gemeinden entstanden dadurch. In jeder Nation Südamerikas, in ganz China, in Gefängnissen überall in dieser Welt und mehr und mehr in der muslimischen Welt wird diese Botschaft von Pfingsten gepredigt. Christen auf jeden Kontinent begannen die Schule unter ihren eigenen Leuten, in ihrer eigenen Sprache und befolgen damit auch den Befehl unseres Herrn Jesus: „Gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker, indem ihr sie taufet auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes und sie halten lehret alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis ans Ende der Weltzeit!“ Matthäus 28, 19 – 20
Es bräuchte sehr viel Zeit, um die ganze Chronik und alles was geschehen ist durch die School of Christ, zu dokumentieren. Ein jährliches Highlight war die Prediger Konferenz zu Ostern in Beaumont, Texas. Da gab es jede Menge Berichte aus der ganzen Welt über die Arbeit der School of Christ.


Wir waren mit B.H. Clendennen auf seiner letzten internationalen Reise im September 2009 in Belgien und Frankreich dabei, als er sich selbst den Gemeinden im Dienst hingab. Es war sehr typisch für ihn, als er am letzten Abend in einer kleinen neuen Gemeinde zu einer Handvoll Leuten predigte. Er legte dem jungen Prediger in der Versammlung die Hände auf und segnete ihn und ermutigte ihn die Menschen in den Wegen Gottes zu leiten. Nachdem er zurück nach Hause kam, verlor er in den folgenden Wochen beständig an Gewicht und Kraft. In den letzten Stunden seines Lebens lag er im Bett, verweigerte die Schmerzmittel und hob seine Arme um seinen Herrn, gemeinsam mit seiner treuen Frau Janice, zu preisen und anzubeten. Am 13. Dezember 2009, ein Sonntag morgen 12.55 Uhr ging er nach Hause zu seinem Herrn und Erretter.
Die Ewigkeit wird die ganze Frucht offenbaren die durch seinen Dienst und seine Arbeit entstanden sind, vor allem in seinen letzten zwei Jahrzehnten. Er arbeitete, um ein Gefäß in dieser Welt vorzubereiten, welches Gott gebrauchen kann in einer letzten großen Ausgießung des Heiligen Geistes die Seelen vor dem großen Tag des Gerichtes Gottes zu erretten. Wenige Menschen predigten den Herrn Jesus und lebten sein Leben über Jahrzehnte so wie es B.H. Clendennen tat. Er sagte immer, wenn er Bilder von Predigern in seinem Arbeitszimmer aufhängen würde, dann wären das einmal das von John Wesley und einmal das von Hudson Tyler. Ich kann ehrlich von Bruder Clendennen sagen, dass er ihnen in seinem Dienst am Herrn Jesus Christus, an seiner Gemeinde und an einer verloren Welt, gleich wahr.


Zusammengefasst und geschrieben von Keith Malcomson




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